Zwischen Argentoratum und Mare Nostrum – eine Reise durch Frankreich und Italien. Ein Reisebericht von Frieda Oesemann
Von Stendal über Straßburg und die französische Mittelmeerküste bis nach Genua und schließlich wieder zurück: Mit einem Interrail-Ticket habe ich mich auf eine Reise begeben, die für mich weit mehr war als nur ein Sommerurlaub. Der Reisepreis der Elisabeth-Lebek-Stiftung ermöglichte mir, europäische Kulturgeschichte nicht nur aus Büchern und lateinischen Texten kennenzulernen, sondern sie unmittelbar vor Ort zu erleben.
In Straßburg begegnete mir mit Argentoratum zunächst die römische Vergangenheit, während die französische Gegenwart von gotischen Kathedralen, klassizistischen Bauwerken und provenzalischer Lebensart geprägt war. Nach acht Tagen an der Mittelmeerküste ging es weiter nach Genua – in eine Stadt, deren Geschichte untrennbar mit dem Meer, Handel und der ehemaligen Seerepublik verbunden ist. Zwischen Palazzi, Brunnen, Kunst und lateinischen Inschriften wurde die Reise schließlich auch zu einer ganz persönlichen Vorbereitung auf mein im Oktober beginnendes Lehramtsstudium für Latein.
Kommen Sie mit auf meine Reise zum Mittelmeer (PDF).